Ausstellung in Malaysia

Habe gestern Bilder von unserem Ausstellungsstand in Malaysia erhalten. Auf Ausstellungen in Übersee werden traditionell Schnittorchideen ausgestellt, schon wegen der hohen Luftfrachtkosten.

Schon in der Vergangenheit hat die VDOF in Asien an Ausstellungen teilgenommen und auch Preise für die uns unterstützenden Gärtner gewonnen.

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Ich danke Uwe Mittrach und seiner Frau dafür, dass sie dieses Mal unseren Ausstellungsstand gestaltet haben und an Bewertung und zahlreichen offiziellen Terminen teilnehmen.

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Maxillaria huebschii

Diese Maxillaria wurde von Reichenbach fil. 1888 für Kolumbien beschrieben, sie ähnelt Maxillaria grandiflora. Wird im kühlen Abteil des Gewächshauses sehr hell in grobem Rindensubstrat kultiviert, ist ein schlecht wüchsiges Exemplar und stammt aus der Zeit meiner Begeisterung für Südamerika.

Höhenlage des Vorkommens bis 3000m und sie soll terrestrisch wachsen.

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VDOF goes Kuala Lumpur

Diese Woche findet in Kuala Lumpur in Malaysia im botanischen Garten eine Orchideenausstellung statt. Die Vereinigung deutscher Orchideenfreunde nimmt daran teil. Wir werden über eventuelle Erfolge berichten. Gestern haben wir die Schnittorchideen bei Miquel, Schwerter Orchideenzucht, Lucke Orchideen in Wichmann eingesammelt und verpackt. Wir danken den Betrieben für ihre Unterstützung.

Sobralia blüht mal wieder

Über einen Zeitraum von 4 Jahren hat Sobralia yauaperyensis nicht mehr geblüht, jetzt hat sie an einem alten Trieb nacheinander drei Blüten entwickelt; sie wird in einem Seerosenkorb in RindensubstratIMG_2828 kultiviert und fängt jetzt auch an Neutriebe zu entwickeln. Sie steht jetzt in der kühleren Abteilung aber erhält offenbar mehr Licht (Morgensonne). Leider halten Sobraliablüten maximal 3 Tage.

Es darf bezweifelt werden ob der Name Sobralia yauaperyensis stimmt, denn die sieht eigentlich eher rosafarben aus oder zumindest mit rosa in der Lippe, meine hier jetzt blühende Pflanze hat rein weiße Blüten mit gelber Lippe.

Bulbophyllum sikkimense

Seit einigen Jahren habe ich einige Pflanzen, die kleine Bulben und ungefähr 5 cm lange Blätter haben, sie wachsen sehr dicht zusammenstehend und können aufgebunden aber auch in kleinen Töpfen kultiviert werden. Sie verzeihen es, wenn sie mal kein Wasser bekommen. Meist blühen sie sie Sommer, so auch jetzt. Leider erscheinen die Blütenstände eher einzeln und zeitversetzt, sodass eine vollerblühte Pflanze eher selten ist.

Bulbophyllum sikkimense
Bulbophyllum sikkimense

Bulbophyllum sikkimense oder roxburghii wurde schon 1912 beschrieben und stammt wie der Name verrät aus Sikkim (Indien) von den Hügeln vor dem Himalayamassiv, Höhenlagen 300-500m über NN.

Isochilus aurantiacus

Wenn ich in der Vergangenheit an Isochilus dachte, kamen mir immer buschige, vieltriebige Pflanzen in den Sinn, die mehr oder weniger rosa blühten. Denn was bei Händlern manchmal steht und noch viel seltener auf Ausstellungen zu sehen  ist, ist  Isochilus linearis.

Vor einigen Jahren habe ich bei der Firma Kopf ein rot-orange blühendes Isochilus Pflänzchen erstanden. Es stammt aus Nicaragua, Guatemala, El Salvador und kommt bis 2600 m Höhe vor und wurde 1981 auf den Namen Isochilus aurantiacus getauft.

Ich kultiviere sie aufgebunden auf einem Presskorkstück mit ein wenig Xaxim um die Wurzeln, sie wird täglich angesprüht.

Isochilus aurantiacus
Isochilus aurantiacus

 

 

Paraphalaenopsis schwierig in der Kultur?

In der Vergangenheit habe ich es einige Male versucht Arten dieser faszinierenden Gattung, die hauptsächlich in Borneo vorkommt, zu kultivieren. Da es sich aber bei den erhältlichen Pflanzen meist um Importstücke ohne lebende Wurzeln handelt, bin ich immer gescheitert und habe sog. Lehrgeld bezahlt.

Seit zwei Jahren kultiviere ich eine echte Alternative, denn die Hybride Paraphalaenopsis labukensis x Vanda alpina, die auch als  Paravanda Brauer LCDO von La Cour de Orchidees 2013 in Kew bei der Registrierungsstelle für Orchideenhybriden angemeldet wurde, sieht, jedenfalls  meine Pflanze,

Paravanda Brauer LCDO
Paravanda Brauer LCDO

der Paraphalaenopsis labukensis sehr ähnlich.

Pflanze wird im First des Glashauses in einem Topf mit grobem Rindensubstrat kultiviert und regelmäßig gedüngt.

Paphiopedilum primulinum

Es ist nicht sicher ob es sich bei den im Handel befindlichen Pflanzen um Paphiopedilum primulinum, welche 1973 von M.W.Wood & P.Taylor in Orchid Review beschrieben wurde, oder doch um Paphiopedilum Pinocchio handelt. Jedenfalls eine recht kleine, kompakt wachsende Pflanze aus Nord Sumatra aus Höhenlagen von 5-500m über NN. Was auch erklärt, warum sie bei uns im Zimmer steht. Ein dankbarer sog. Revolverblüher, d.h. es folgen viele Blüten an einem Blütenstiel nacheinander.

Zum Glück gibt es viele dieser Frauenschuharten inzwischen als preiswerte Nachzuchten.

Paphiopedilum primulinum
Paphiopedilum primulinum

Das Holzschuh Bulbophyllum

Vor einigen Jahren habe ich von Hilmar Bauch eine sogenannte Mutterpflanze von Bulbophyllum frostii erstanden. Sie hat viele Jahre lang nicht geblüht. Inzwischen hängt sie im Dachfirst der temperierten Abteilung und blüht regelmäßig. Dieses Jahr schon zum vierten Mal.

Die Amerikaner nennen diese Orchidee die Holzschuhorchidee. Sie stammt ursprünglich aus Vietnam und wächst in ungefähr 1500m Höhe.

Sie ist ohne Substrat auf Korkeiche aufgebunden und wird regelmäßig angesprüht und gedüngt.

Bulbophyllum frostii
Bulbophyllum frostii

 

Oncidium hastilabium Hybride

Nach über 4 Monaten ist jetzt eine interessante Orchideenhybride bei mir verblüht. Ich habe sie einmal vor Jahren von Alex Portilla als Oncidium hastilabium gekauft. Es hat sich aber herausgestellt es ist eine Kreuzung zwischen Oncidium hastilabium x leucochilum. Interessanterweise hat sich aber der lange Blütenstand von Oncidium hastilabium genetisch durchgesetzt. Die Rispe ist verzweigt und 2,20 m lang, sie hatte ungefähr 80 Blüten. Pflege Kalthaus, sobald der Neutrieb erscheint (bei mir im Spätsommer) mit stickstoffbetonendem Dünger gießen.

Oncidium hastilabium x leucochilum
Oncidium hastilabium x leucochilum