Laeliocattleya Gold Digger

Aus einer Sammlungsauflösung ist diese alte Laeliocattleyahybride auf unserer Fensterbank gelandet. Jetzt blüht sie erstmals mit einer größeren Blütenrispe. Im Sommer hat die Pflanze öfter in voller Sonne gestanden und wurde regelmäßig mit dem Dünger Orchid Focus gegossen. Sie wird in einem größeren Topf in Rindensubstrat kultiviert.

Laeliocattleya Gold Digger ist eine Kreuzung von  W.O’Dell in 1974. Die Eltern sind  Cattleya Red Gold x Cattleya Warpaint.

Rote Cattleya Hybride blüht

Seit einigen Jahren steht bei uns auf der Fensterbank eine rotblühende Cattleyahybride, die aus einer Sammlungsauflösung stammt. Leider kenne ich den Namen nicht. Dieses Jahr hat sie besonders üppige Blütenbüschel und das mitten im Winter. Die rote Farbe kann von Sophronitis oder aber auch von roten bzw. orangen Laelias stammen. Im Sommer erhalten die Pflanzen mehrere Stunden volle Sonne, gefiltert durch  ein Fliegengitter. Falls jemand eine Idee zu ihrem Namen hat, gerne im Kommentarfeld schreiben.

 

Coelia bella und Dendrobium schettleri

Coelia bella wieder  in Blüte

Vor einigen Jahren habe ich bei meinem Orchideenfreund Andreas Stockelbusch,  eine Orchidee gekauft, die mir besonders wegen ihrer kugelförmigen Bulben gut gefallen hat.

Coelia bella

Im jetzt zu Ende gegangenen  Jahr habe ich meine Orchideen mehr gedüngt. Manche, wie diese Pflanze, haben dies gut vertragen und entsprechend viele Blüten ausgebildet.

 

 

 

Coelia bella
Kultur im Topf in grobem Rindensubstrat, während des Triebwachstums reichlich düngen. Temperatur temperiert also 18°C am Tag, ca. 15°C Nachts.

Duftet nach Amaretto.

Von Dendrobium schettleri habe ich nur wenige, sehr schlecht wachsende Pflanzen; sie sind aufgebunden und blühen immer im Winter. Ich kann nur hoffen, dass bald Nachzuchten davon in den Handel kommen, die dann vielleicht besser wachsen.

Zelenkoa onusta an Weihnachten

Eine meiner langjährigen Traumorchideen blüht jetzt mitten in der dunklen Jahreszeit wieder. Habe mir im Frühjahr 2019 Jungpflanzen also Nachzuchten davon von der Firma O&M besorgt. Diese sind sehr hell im Giebel vom Gewächshaus aufgehängt und werden jeden Tag mit Düngerlösung besprüht. Aber in geringer Konzentration, damit weder Korkstück noch Wurzeln Salzkrusten bilden. Im Rahmen des normalen Wässern werden die Pflanzen dann immer wieder mal mit Wasser ohne Dünger besprüht bzw. sozusagen getränkt. Eine meiner Pflanzen hat durch eine seltsame Bakterienerkrankung, wahrscheinlich aus meinem Wasser, alle Blätter verloren. Die andere blüht jetzt wieder und das seit Wochen. Achtung die Pflanzen sollten immer abgetrocknet in die Nacht gehen! Und bitte auf sauberes Wasser achten!

Zelenkoa onusta

Die Pflanze trägt den Namen Zelenkoa onusta, nach meinem Orchideenfreund Harry Zelenko, der in Quito, Ecuador, eine große Orchideensammlung pflegt.

Blütenstand

 

 

Neues Paphiopedilumbuch erschienen

Nach langem Warten ist ein sehr ambitioniertes Paphiopedilumbuch von Olaf Gruss im Orchideenzauberverlag von Jürgen Schmidt erschienen. Ambitioniert, weil es dreibändig angelegt ist. Schon der jetzt vorliegende erste Band hat sehr viele Bilder und enthält sehr wissenswerte Betrachtungen auch zur Geschichte der Entdeckung und Beschreibung der jeweiligen Arten. Schön, neue Arten sind auch enthalten. Das Buch kann beim Orchideenzauberverlag bestellt werden. Es ist ein tolles Weihnachtsgeschenk.

Dendrochilum cobbianum blüht wieder

Dendrochilum cobbianum

Es gibt unzählige Dendrochilum Arten, viele davon haben mehr oder weniger unscheinbare Blüten, einige von ihnen befinden sich auch in meiner Sammlung. Eine davon ist Dendrochilum cobbianum, ich habe sie vor vielen Jahren einmal von Koos Wubben gekauft, sie blüht regelmäßig im Herbst/ Winter. So auch jetzt.

Dendrochilum cobbianum
Die Pflanze wurde 1888 von Reichenbach für die Philippinen beschrieben. Sie kommt als Epiphyt oder Lithophyt auf Felsen in voller Sonne vor, was  man auch an den sehr ledigen Blättern erkennen kann.

Nach der Orchideenliteratur sollen die Pflanzen temperiert oder warm im Topf gepflegt werden. Bei mir ist es aber eher kühl. Die Pflanze wächst in Rindensubstrat und wird regelmäßig gedüngt und im Wachstum reichlich mit Wasser versorgt. Ist in  der Kultur sehr pflegeleicht. Die Blütenstiele entstehen mit den Neutrieben im Herbst.

Pleurothallis restrepioides blüht jetzt wieder

Diese kühl bis warm zu kultivierende epiphytisch bis terrestrische Orchidee aus Höhenlagen bis 2000 m kommt in Kolumbien, Ekuador und Peru vor. Ich habe sie in Ekuador in der Höhe von ca. 1800m Höhe im Straßengraben wachsend gesehen, großflächig wie Gestrüpp, vollsonnig mit zahlreichen Blütenständen. In meiner Sammlung ist sie als Geschenk aufgetaucht. Bei mir wächst sie aufgebunden auf Korkeichenstücken mit wenig Moosunterlage. Das Wässern im Sommer ist ein Problem. Ein bis zweimaliges Ansprühen hält sie dann am Leben. Die dünnen Neutriebe sind anfällig für Spinnmilben.

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Heute sind viele dieser Pleurothallisarten zu Stelis (2001 durch Pridgeon & Chase) gestellt, auch eine Folge der Genomuntersuchungen in Kew. Ursprünglich im Jahr  1836 von Lindley  beschrieben, wird auch die restrepienartige Pleurothallis genannt.

 

 

Oncidium sotoanum

Oncidium ornithorynchum war die erste Orchidee, die ich als 15 jähriger bei der Firma Lemförde Orchideen gekauft habe. Sie hat immer im Herbst an relativ verzweigten Rispen geblüht und sie hat geduftet. Teilweise war meine Pflanze riesengroß mit hunderten von Blüten. Alle paar Jahre musste ich dann die Pflanze auseinander nehmen und Teilstücke pflanzen. Denn wenn die Triebe sehr viele sind und sehr dicht stehen, werden die Neutriebe immer kleiner. Vergangenes Jahr war wieder so eine Phase. Jetzt habe ich kleine Pflanzen und die blühen mit kleinen Rispen. Kultiviert in Rindensubstrat und im Kalthaus wachsen sie sehr langsam. Und die heißen Temperaturen im vergangenen Sommer waren auch nicht zuträglich. Dann nämlich sind die meisten Orchideen mit Überleben beschäftigt.

Oncidium sotoanum

Oncidium ornithorynchum bedeutet das vogelgeschnäbelte Oncidium und bezieht sich hier auch die Form der Anthere. Und weil eine gelbblühende Andenorchidee den Namen auch trug, wurde 2010 der Name in Oncidium sotoanum geändert, nach 200 Jahren. Die Pflanze kommt aus dem nördlichen Südamerika und wächst bis 1500m Höhe. Sie sollte in keiner Sammlung fehlen. Leider gibt es die Art nur noch selten im Handel, denn meist wird die Hybride Twinkle angeboten.

Neolauchea pulchella

Diese Orchidee befindet sich schon lange in meiner Sammlung. Sie wird aufgebunden auf einem altem Stück Xaxim kultiviert, regelmäßig angesprüht auch mit Düngerlösung und blüht immer zum Ende des Jahres.

Neolauchea pulchella

Die Pflanze stammt aus dem südlichen Brasilien. Kommt wohl angeblich aus feuchten Bergwäldern von mäßiger Höhe. Sollte also eher warm kultiviert werden. Bei mir wächst sie auch temperiert, wahrscheinlich aber deshalb nicht so üppig. Die langen Ausläufer haben nadelartige Blätter und sehr kleine Bulben. Die Ausläufer sterben von hinten her über die Jahre ab. Man kann alle paar Jahren die Vordertriebe einfach abschneiden und diese auf einer neuen Unterlage festbinden. Das Einwurzeln dauert nur einige Tage oder Wochen. Die Pflanzen verzeihen auch Trockenzeiten solange die Luftfeuchte stimmt. Die Pflanze ist sehr einfach in der Kultur.