Dendrobium nobile

Eine Art, die sich wahrscheinlich in fast jeder erweiterten Sammlung befindet, weil man sie beim Weihnachtsbasar oder auf dem Reste- oder Ablegertisch mitgenommen hat. Bei den meisten Kultivateuren blühen sie aber nicht oder nur mäßig, auch bei mir das das so. Es liegt daran, dass wir die Ruhezeit nicht einhalten. Sobald wir dies doch tun, blühen diese Orchideen auch. Bei mir sitzen die Pflanzen in Moos oder Rindensubstrat aber immer in sehr kleinen Töpfen. Gedüngt wird regelmäßig mit der vorgeschlagenen Konzentration.

Dendrochilum cobbianum

Als es in Bad Salzuflen noch die Ausstellung gab, habe ich bei dem leider nicht mehr lebenden Koos Wubben ein Dendrochilum cobbianum gekauft. Es hat seitdem, also seit ungefähr 15 Jahren, regelmäßig geblüht. Die Pflanze wurde 1888 von Reichenbach für die Philippinen beschrieben und wächst in voller Sonne auch als Lithophyt. Bei mir im Topf mit Rinde, kann auch gedüngt werden. Die Pflanze hat heute ihre Heimat bei Coelogyne. Die Gründe sind an anderer Stelle beschrieben. Unter anderem durch Schuiteman im Orchideenjournal. Wer sich dafür interessiert, kann sich bei mir melden.

Dendrochilum cobbianum

Osmoglossum pulchellum

Alle Jahre wieder blüht diese sehr dankbare Pflanze immer zum Jahreswechsel. Sie hat wachsartige reinweiße Blüten und einen gelben Lippenbereich. Die Pflanze stammt aus Mittelamerika aus Höhen zwischen 1200 und 2600m Höhe. Sie wird in einem Topf mit Rinde kühl kultiviert. Düngung ist möglich.
Die Pflanze wurde von Schlechter 1922 beschrieben. Sie kommt in Mexiko, Guatemala, El Salvador, Nicaragua und Costa Rica vor.

Osmoglossum pulchellum

Pünktlich zum Jahreswechsel gelbes Dendrobium blüht

Jetzt ist es endlich wieder soweit, meine größte Orchideenpflanze blüht schon wieder. Sie wird in einem Topf von 30 cm Durchmesser in Rindensubstrat kultiviert. Ich vermute, dass die Rinde nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form vorhanden ist. Da ich aber bei jedem Sprühen und jedem Wässern Dünger verwende, scheint das der Pflanze nicht zu schaden.

Werde die Pflanze wohl einmal umpflanzen müssen.

Dendrobium venustum

Da ich im Moment ein Buch über Dendrobien schreibe, freue ich mich immer über Blüten von Pflanzen, die ich noch nicht als Bild habe. Besagtes Dendrobium stammt aus Thailand, Laos, Myanmar Kambodscha aus Höhen zwischen 300 und 500m und wurde von Teijsm & Binn. 1864 beschrieben.

Kultur aufgebunden, im Topf eher schwierig, neigt zum Ausfaulen.

Oncidium soteanum

Jetzt blüht sie wieder, meine Orchidee mit diesem aus Gründen der Priorität gültigen Namen. Ich habe sie 1974 in Lemförde gekauft und sie hat viele Jahre in meiner Sammlung ausgehalten.
Inzwischen werden von ihr meist Hybriden gehandelt, die ich nicht mehr duften.

Kultur im Topf mit Rinde und regelmäßiger Düngergabe.

Oncidium sotoanum

Paphiopedilum spicerianum

Das jetzt wieder blühende Paphiopedilum spicerianum stammt aus Indien, Bhutan, Myanmar und Yunnan in China aus Höhenlagen zwischen 300 und 2000m Höhe und bildet dichte Horste, die dann reichlich blühen können. Wurde 1888 von Pfitzer für einen englischen Offizier, Spicer, der in China stationiert war, beschrieben.

Paphiopedilum spicerianum

Kultur bei mir im Topf mit Rindensubstrat, regelmäßig düngen aber nicht dauerhaft, wie bei meinen anderen Orchideen. Pflanze hat sich sehr gut entwickelt.

Coelogyne nitida

Diese Orchidee wächst gut und blüht mit jedem Neutrieb. Die Blüten duften nach Honig. Eigentlich ist ihre Blütezeit im Frühjahr, komischerweise blühen alle meine Exemplare jetzt.

Die Pflanze wurde 1828 von Lindley beschrieben. Sie wächst zum Beispiel in Nepal in Höhen zwischen 1300 und 2600m. Sie kann temperiert und kühl kultiviert werden bei mir in Töpfen mit Rindensubstrat. Ich habe gute Erfahrungen mit Dünger gemacht.

Coelogyne nitida

Und wieder Cattleya

Ich hatte hier ja schon mal berichtet, dass ich einige Cattleya Pflanzen auf der Fensterbank habe, leider sind sie ohne Namen. Ihre Blüten erfreuen mich immer im Winterhalbjahr. Also jetzt. Die jetzt blühende Pflanze hat bizarre, schöne Blüten.

Falls jemand den Namen kennt, bitte melden.

Dendrobium anamalayanum

Diese Art wurde für Südwestindien für Höhen zwischen 1000 und 2000m beschrieben. Sie wird temperiert auf einem Korkblock kultiviert. Bei mir also eher kühl. Die Pflanze wird manchmal angesprüht, oft auch nicht. Trotzdem überlebt sie diese Unkultur. Die weichen Blätter sind anfällig für Schildläuse.

Dendrobium anamalayanum